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fort und frei

Etappe 29 von 33 · Tag 32 · 671,7 von 763,7 km

Camino Francés · Etappe 29

Der Ekelweg nach Portomarin

Tag 32 · Etappe 29 · Sarria nach Portomarín · 22,2 km laut Führer

Diese Etappe auf der ganzen Strecke Die ganze Strecke als Balken, von rechts nach links wie der Weg. Vom rechten Rand bis Etappe 29 von 33 ist er gefüllt, das sind 671,7 von 763,7 Kilometern.

Mein Hostel Casa Barbadelo war spektakulär. Gestern Abend bekam ich das beste Pilgermenü, das ich bisher auf dem Camino hatte. Sehr, sehr reichlich und dazu noch sehr lecker. Wo man sonst nur die Auswahl zwischen Wasser und einem meist sehr schlechten Rotwein hat, konnte ich hier einfach ein Bier bestellen, inklusive.

Ja, ich habe den 2. Gang schon probiert 🤷
Ja, ich habe den 2. Gang schon probiert 🤷

Dazu gab es am Ende noch einen sehr reichhaltigen Schokoladenkuchen und damit war ich vollends überzeugt. Das Zimmer war auch super, alles sauber, heiße Dusche und nur 6 Personen im Raum. Ich wurde mit sehr seltenen 8 Stunden Schlaf belohnt. 😀

Heute morgen gönnte ich mir vor der kurzen Etappe nach Portomarin noch ein gutes Frühstück und lief dann gegen halb neun los.

Bocadillo mit Serranoschinken 😋
Bocadillo mit Serranoschinken 😋

Der Weg selbst war heute der unattraktivste Teilabschnitt von allen bisher gelaufenen. Es ging die ganze Zeit durch Dörfer und Gebiete mit intensiver Viehwirtschaft und dies war nicht nur zu riechen, sondern auch auf dem Weg zu sehen. Mehr Details erspare ich Euch mal.

Noch 100km bis Santiago de Compostela
Noch 100km bis Santiago de Compostela

Kurz vor Portomarin gab es dann ein paar optische Highlights, eine Brücke über den Stausee, der 1963 das alte Portomarin überschwemmte. Der Ort wurde in weiten Teilen auf der Anhöhe wieder aufgebaut, teilweise Stein für Stein aus den alten Gebäuden. Bei Niedrigwasser, so wie auch heute, kann man die alte Brücke über den Fluss sehen und die Ruinen des Ortes.

Stausee bei Niedrigwasser von der neuen Brücke
Stausee bei Niedrigwasser von der neuen Brücke

Mein Hostel war sehr modern und bot sogar etwas Privatsphäre, ansonsten war es unspektakulär. Portomarin selbst ist eine willkommene Abwechslung von den landwirtschaftlich geprägten Orten der letzten Tage. Die Stadt wirkt mediterran mit weißen Gebäuden und lebt quasi fast ausschließlich von den Massen der Pilger, die häufig ab Sarria ihren Camino beginnen. Gefühlt sind plötzlich zehnmal so viele Menschen unterwegs und die Restaurants und Herbergen von Portomarin freut es.

Kirche in Portomarin - Neubau
Kirche in Portomarin – Neubau

Der Rest des Tages verging sehr, sehr schnell, da wir uns in der üblichen Gruppe trafen und mehrere Stunden beisammen saßen, ein Pilgermenü bestellten und dazu noch ein paar Bier. Gegen 21 Uhr beginnt es mich zu frösteln und ich begebe mich zurück in mein Hostel, das nur 250 Meter entfernt steht.

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